Montag, 18. April 2011

Lichtprobe vor dem Frühlingsfest "20 Jahre Architektenkammer Sachsen"


Zum Frühlingsfest 2011 habe ich mit der Unterstützung der Firma .hess AG eine Lichtkomposition am HAUS DER ARCHITEKTEN ausprobiert. Wie die Fotos zeigen habe ich ein Konzept bearbeitet, eine ruhige, denkmalgerechte sachliche Beleuchtung der vorderen Fassade mit der Beleuchtung ausgewählter Objekte und architektonischer Elemente, die Bäume zur Goetheallee in warm weiß, die Fassade in kalt weißem Licht, die vertikalen Elemente betont mit einem blau beleuchteten Fenster, wo das Licht von innen nach außen strahlt. Der Eingangsbereich wurde in der Türleibung mit Licht unterstrichen und die Decke mit Licht gewaschen. Im Garten wurden auch die Stufen der kleinen Treppe mit einem dezenten Licht hervorgehoben und die langen Hecken mit horizontalen und vertikalen Lichtstäbe unterstrichen. Im hinteren Bereich habe ich eine farbige Lichtkonstellation benutzt, die verschiedenen Ebenen des Bauwerks plastisch hervorzuheben. Wir werden die ersten Versuche nun auswerten und im Lauf der kommenden Saison mit einem Vorschlag für eine Dauerbeleuchtung der Fassade zum Jahresende weiter entwickeln.




Ruairí O'Briens Installation "Licht+Architektur" als ein Zitat für ein mögliches zukünftiges micromuseum im HAUS DER ARCHITEKTEN.

Donnerstag, 17. März 2011

Architekturbibliothek - LeseSchau






Wir freuen uns sehr über die Empfehlungen der unten aufgelisteten Kollegen, welche Bücher in unsere imaginäre Architekturbibliothek aufgenommen werden sollen: Tino Flügel: „Moisco“– Alfred Wellm Bettina Kempe: „Franziska Linkerhand“ – Brigitte Reimann „Die Säulen der Erde“ – Ken Follett „Billard um halb Zehn“ – Heinrich Böll Martin Krüger: „Game Over“- Philip Kerr “Billard um halb Zehn” – Heinrich Böll „Die Architekten“ – Stefan Heym Séverine Schwarz: „Bible“– Unknown „Do Androids Dream of Electric Sheep?“ Philip Dick “The secret garden” - Frances Hodgson Burnett

Stefan Hanns: "MONUMENTE" (Monatsmagazin für Denkmalkultur in Deutschland)


Zur LeseSchau haben wir uns bei einem Glas Wein mit Kollegen über die Vorschläge unterhalten und es entwickelte sich ein interessantes inspirierendes Gespräch, wo man gemerkt hat, dass darin viel Stoff für weitere Entwicklungen steckt. Es wäre schön, wenn wir alle gemeinsam über die kommenden Monate diese „imaginäre Bibliothek“ weiter ausbauen könnten.

Machen Sie mit!

Im Laufe des jahres kann vielleicht das eine oder andere Exemplare in unseren SchauKasten ausgestellt werden.

Wir freuen uns über jede Empfehlung und kleinen Baustein

Samstag, 5. März 2011

Ein Architektur-Literatur-Abend in Dresden

SchauFenster - LeseSchau
Mittwoch, 16. März 2011, 19.00 Uhr

Die LeseSchau im März thematisiert die besondere Wechselbeziehung zwischen Literatur und Architektur sowie die gegenseitige Inspiration beider Bereiche für einander.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir an diesem Abend eine „imaginäre Architekturbibliothek“ gedanklich ausmalen und freuen uns in diesem Zusammenhang sehr auf Ihre persönlichen Empfehlungen: z.B. Kevin Lynchs Image of the City, Grünings Wachsmann-Report, Le Corbusiers The City of Tomorrow, Tessenows Ich verfolgte bestimmte Gedanken, Borges' Labyrinth, Vitruvs Zehn Bücher über Architektur….

Neben architekturtheoretischer oder wissenschaftlicher Literatur dürfen auch belletristische Werke wie z.B. Kafkas Schloß oder Joyces Ulyssees oder Shakespeares Hamlet, Chandlers amerikanisches Stadtleben, Tellkamps Turm oder Ian Flemmings James Bond nicht fehlen. Auch Reiseliteratur oder Kinderliteratur wie Kästners Emil und die Detektive in Berlin, haben hier ihren Platz genauso wie lyrische Werke. Für mich persönlich sind auch Werke aus der Science Fiction Literatur, wie von H.G.Wells oder A.C. Clarke Teil einer Architekturbibliothek.

Ob Theorie, Roman, Reiseliteratur oder Gedicht - welches Werk hat Sie als Architekt in Ihrer Arbeit oder sogar in Ihrer Berufswahl besonders beeinflusst? Welches Werk reflektiert Ihrer Meinung nach besonders gut, was den Beruf des Architekten im Allgemeinen ausmacht? Existieren eigentlich Parallelen im Aufbau eines Romans und im Aufbau eines Gebäudes?Welche literarische Beschreibung eines Raumes, Bauwerkes oder einer Stadt oder auch architektonischer Details, möchten Sie gern unbedingt anderen Lesern empfehlen?

Schreiben Sie uns jederzeit Ihre Empfehlungen oder Gedanken an info@aks-schaufenster.de.

Besuchen Sie auch unseren Runden Tisch zum Thema am 16.März 2011 im HAUS DER ARCHITEKTEN unter der Moderation von Ruairí O'Brien, wo wir über die verschiedenen eingegangenen Literaturhinweise sprechen und auch die Vorstellung diskutieren wollen, wie eine Architekturbibliothek aussehen könnte.

Die lokale Gesprächsrunde im HAUS DER ARCHITEKTEN wird begleitet von einer einem Live-Chat im Internet: von 20.00 bis 22.00 Uhr auf www.aks-schaufenster.de!

Wir bedanken uns für Ihre Vorschläge und freuen uns auf Ihre rege Beteiligung.

Sonntag, 20. Februar 2011

Kreativ-Workshop "Schatzinsel"

Schau rein!

Architektur-Kreativworkshop für Kinder





Schatzinsel – Besser mit Architekten... hieß es am Samstag, den 19.Februar 2011 im Haus Der Architekten.

Dem Aufruf, für die Piraten der Weltmeere die passenden Schatzinseln zu entwerfen, waren trotz ihrer Winterferien 13 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren gefolgt. Aus schwimmfähigem Baustoff als Basis und verschiedensten Naturmaterialien entstanden 6 wunderbare kleine Welten, die alles bieten, was sich ein richtiger Piratenkapitän für sich und seine Mannschaft und vor allem für seine Schätze braucht und wünschen kann.

Zunächst erfuhren die Mädchen und Jungen von den unterschiedlichsten traditionellen Seeräuber-Gegenden in Nord, Süd, Ost und West und den spezifischen klimatischen Verhältnissen in den einzelnen Gebieten.

Als nächstes bildeten die Kinder kleine Teams aus jeweils 2 bis 3 Kindern, die zusammen entscheiden mussten, in welchem Meer sie ihre Insel planen wollten und worauf es beim Bau einer Schatzinsel im Allgemeinen sowie aufgrund ihrer geographischen Lage im Speziellen ankommt.

Erst skizzierten und zeichneten die Teams Ihre passende Insel mit allem was dafür benötigt wurde. Danach übertrugen sie Ihre Ideen vom Papier in die Form dreidimensionaler Modelle: Auf Styrodur-Platten wurde ein Grundriss aufgezeichnet und dieser ausgeschnitten. Darauf entstanden Berge, Täler, Felsen, Wälder, Seen, Flüsse, Häuser, Lageplätze, Strände, Häfen, Verteidigungsanlagen, Festplätze, Brunnen und raffinierte Schatzverstecke.

Alle waren mit großer Begeisterung bei der Sache.
In nur drei Stunden (von 9.30 bis 12.30) haben die jungen Baumeister es geschafft, die wundervollsten Schatzinseln zu bauen, die allen Ansprüchen, auch der anspruchsvollsten Piraten, mehr als gerecht werden. Deshalb konnte allen Beteiligten am Ende den sehr ehrenhaften Titel „SchatzInsel - Architekt“ verliehen werden.

Ein großes Lob und Herzlichen Glückwunsch an:
Nic, Richard, Alma, Finja, Emely, Lilly, Leonie, Wilhelm, Mano, Edgar, Lukas, Liam und Julian.

Freitag, 11. Februar 2011

AKS-SchauFenster - Sächsische Immobilien Zeitung - Interview mit Ruairí O'Brien

„SchauFenster“:
Besser mit Architekten

Architektenkammer begeht 20-jähriges Jubiläum mit vielfältigem Programm
Vor 20 Jahren gründete sich die Architektenkammer Sachsen. Neben einer feierlichen Vertreterversammlung am 15. April und dem deutschen Architektentag in Dresden vom 13.–15. Oktober werden zahlreiche Veranstaltungen das Jubiläum gebührend begleiten.
Unter dem Titel „SchauFenster – BESSER MIT ARCHITEKTEN“ ist ein Projekt konzipiert, das als begleitendes Jahresprogramm unterschiedliche Facetten des Berufsstandes und das vielseitige Schaffen der Architekten in den vergangenen 20 Jahren beleuchtet.


Die „Sächsische Immobilien Zeitung“ sprach mit Ruairí O’Brien über Anliegen und Höhepunkte des Programms.


FRAGE:
Herr O’Brien, Sie sind der Kurator des Begleitprogramms, was verbirgt sich hinter dem Motto „SchauFenster“, warum ist es besser mit Architekten“?


ANTWORT:
Am Begriff „Schaufenster“ reizt die Doppeldeutigkeit:


Einerseits gewährt ein Fenster Einblick – Einblick in das, was der Architekt schafft, was er sich bei seinen Projekten denkt. Wir zeigen der Öffentlichkeit die Rolle von Architektur im Alltag und in der Gesellschaft. Andererseits ermöglicht es einen Ausblick – auf künftiges Bauen. Und dazu suchen wir den Dialog mit den Bürgern, die in der gebauten Umwelt leben. Architekten bauen ja nicht für sich, sondern für diejenigen, die in den Gebäuden wohnen, leben, arbeiten. Es gibt viele Klischees und Hemmschwellen gegenüber Architekten. Darüber wollen wir mit den Leuten ins Gespräch kommen, transparenter werden. Die unterschiedlichen Aktionen und Veranstaltungen sollen dazu beitragen, mehr Verständnis für unsere Arbeit aufzubringen und damit Vorurteile abzubauen. Die heutigen Wohnansprüche haben sich geändert, die Anforderungen an umweltgerechtes Bauen ebenso. Z. B. können sich Eigenheime den unterschiedlichen Lebenszyklen anpassen, „mitwachsen“ oder „schrumpfen“, wenn die Kinder aus dem Haus sind.


Wir Architekten sind prädestiniert dafür, maßgeschneiderte, individuelle Konzepte fürs Wohnen zu liefern.


Wir schauen genau hin, was passt zu wem? Wir sind der erste Ansprechpartner, wenn es um Gestaltung, Qualität, Energieversorgung oder ökologisches Bauen geht. Und natürlich erfüllen wir eine städtebauliche Verpflichtung – in der Großstadt wird ein Eigenheim anders aussehen als in ländlicher Gegend. Jeden Monat lädt das HAUS DER ARCHITEKTEN zu einer anderen „Schau“ ein, der Januar begann mit einer „FilmSchau“, im Mai gibt es eine „BauSchau“, im Juli/August eine „SommerSchau“, im Juni und im November eine WerkSchau… Hinter diesen Bezeichnungen verbergen sich Vorträge, Workshops, Podiumsdiskussionen und Aktionen, die jeweils einen anderen Akzent setzen und kaleidoskopartig das vielseitige Schaffen der Architekten in den Mittelpunkt rücken.


Zum Auftakt, in der FilmSchau, haben wir einen Film von Jacques Tati aus
dem Jahr 1958 gezeigt. Dieser Film beschäftigt sich auf humorvolle Art mit dem Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg und dem Widerspruch von „altem Bauen“ und der Architektur der Moderne. Gerade in Dresden erleben wir ja immer wieder, wie dieses Thema polarisiert – was soll historisierend aufgebaut werden, wie modern darf /muss ein Neubau sein?
Unser Interesse besteht auch darin, dass zeitgenössische Architektur ihren Platz bekommt. Bauwerke müssen so gestaltet werden, dass sie den heutigen Bedürfnissen entsprechen. Genauso freue ich mich über jedes historische Bauwerk, das erhalten werden kann. Über das monatliche „SchauFenster“ rückt auch der Sitz der Architektenkammer, das HAUS DER ARCHITEKTEN, in der Goetheallee in Dresden mehr in den Fokus. Dazu wird es auch auf besondere Art ins Licht getaucht – z. B. ist im Dezember eine sinnlich-poetische Lichtschau geplant. Das Verständnis für gebaute Umwelt soll schon bei den Kindern geweckt werden? Unbedingt. „Schau rein!“ heißt es am 19. Februar bei unserem Architekturworkshop für 9- bis 11-Jährige. Dabei entwerfen die kleinen Baumeister Pläne für ihre „Schatzinsel“ und beschäftigen sich mit Welt- und Lebensraumgestaltung von Morgen.


FRAGE:
Was bleibt von den monatlichen Veranstaltungen?


ANTWORT:
Parallel dazu gestalten wir die „mitwachsende“ Ausstellung „SchauKasten“ als Installation. Zum 20. Geburtstag der Architektenkammer am 13. April soll das erste Modul eröffnet werden. Schrittweise erweitert sich die Ausstellung:


Monat für Monat steuern die einzelnen Veranstaltungen verschiedene Elemente bei: Zeichnungen, Fotos, Texte. So dass am Ende des Jahres eine Collage über das Jubiläumsjahr vorliegt. Außerdem gibt die Ausstellung Auskunft über weitere Planungen und eine Zusammenfassung über 20 Jahre Architektenkammer.


Geplant sind auch unter dem Titel „20/20 Sichtweisen“ Interviews mit Persönlichkeiten aus Architektur und Gesellschaft, die vor laufender Kamera ihre individuelle Sicht auf 20 Jahre freie Architektur in Sachsen in Vergangenheit und Zukunft äußern. Diese Zeitdokumente werden auch über das Jahr 2011 hinaus im realen und virtuellen SchauKasten präsent sein. Im Internet kann man sich jederzeit informieren, es gibt auch einen eigenen webseite und Blog. (http://www.aks-schaufenster.de/)


FRAGE:
Wo können sich Interessierte außerdem noch einen Überblick verschaffen, was sächsische Architekten in den vergangenen Jahren geschaffen haben?


ANTWORT:
Es gibt eine Wanderausstellung „BESSER MIT ARCHITEKTEN“, die am 11. Januar in Plauen eröffnet wurde. In Dresden wird sie vom 27. September bis 16. Oktober in der Centrum Galerie zu sehen sein. Parallel dazu entstand ein Bildband, der schöne Architekturbeispiele enthält.


(Für die SIZ fragte Christine Pohl.)


„SchauFenster“: Besser mit Architekten
Ruairi O’Brien im Erich Kästner Museum Dresden, das er gestaltet hat. Das Projekt hat einen Platz im Jubiläumsbildband der Architektenkammer erhalten.

Foto: Pohl

Diplom-Architekt Ruairi O’Brien, geb. in Irland, gründete 1995 in Dresden sein eigenes
Architekturbüro und ist Mitglied der Architektenkammer Sachsen. Er gewann verschiedene Wettbewerbe, u. a. für die Gestaltung des Europäischen Zentrums für Bildung und Kultur in
Zgorzelec/Görlitz




Donnerstag, 10. Februar 2011

AKS-SchauFenster: Erste Lichtaktion – 20 Jahre Architektenkammer Sachsen

Gestern hab ich die erste Lichtaktion im HAUS DER ARCHITEKTEN ausgeführt. Dazu habe ich eine schöne, kleine und schmale LED-Schiene unter dem Fenster im Innenraum auf dem Boden angebracht. Durch den grossen weißen Raum wird die Leuchtkraft erhöht, durch die Überlagerung von Schichten strahlt das Licht aus dem Inneren über Fensterleibungen, Fensterladen und halb offene Rolladen hinaus. Das Geländer vor dem Fenster erzeugt einen zusätzlichen besonders atmospärischen Lichteffekt und das Licht strahlt schön blau durch das Fenster in die Dunkelheit.

Sonntag, 6. Februar 2011

"BESSER MIT ARCHITEKTEN-20 Jahre Architektenkammer Sachsen" Wanderausstellung 2011-Baumesse Chemnitz

Ein großer Dank an Frau Kascha, Herrn Pein und alle Kollegen des Arbeitskreises für den gut organisierten Auftritt bei der Baumesse Chemnitz. Die verschiedenen Vorträge waren gut besucht und die Wanderausstellung gleich im Eingangsbereich des Messegebäudes war ein Blickfang.